WEIMER ERINNERT AN HANAU: ANGRIFF AUF DEMOKRATISCHE GESELLSCHAFT

Zum sechsten Jahrestag des rechtsextrem motivierten Anschlags von Hanau gedenken Städte und Aktivisten in Deutschland der Opfer. In Hanau, Frankfurt und anderen Orten finden Kranzniederlegungen, Mahnwachen und Demonstrationen statt, um gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ein Zeichen zu setzen. Der Tod eines Überlebenden Anfang 2026 macht die anhaltenden Folgen der Tat deutlich.

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BERLIN/HANAU – Anlässlich des sechsten Jahrestages des rassistisch motivierten Attentats vom 19. Februar 2020 mit neun ermordeten Menschen betonte Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer den Angriff auf „unsere demokratische und weltoffene Gesellschaft“. Neun Menschen wurden bei dem damaligen Anschlag getötet und mehrere weitere verletzt, ein Opfer, Ibrahim Akkuş, erlag im Januar 2026 im Alter von 70 Jahren den Spätfolgen der Gewalt.

In Hanau und bundesweit wird am Jahrestag mit stillen Gedenkveranstaltungen, Kranzniederlegungen und Kerzenaktionen an die Opfer erinnert; zudem versammeln sich Menschen in Städten wie Frankfurt zu Demonstrationen unter dem Motto „antirassistischer Kampftag“, um ein klares Zeichen gegen Rassismus und Extremismus zu setzen.

Der vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Initiative kulturelle Integration initiierte „Aktionstag Hanau“ rückt bundesweite schulische Wettbewerbe in den Mittelpunkt, die junge Menschen zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rechtsextremismus und Ausgrenzung ermutigen sollen.

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