TOILETTEN AN BAYERISCHEN BAHNHÖFEN: REGIERUNG LEGT ZAHLEN VOR

Nur ein Teil der Stationen verfügt über Anlagen – Fernverkehrsbahnhöfe fast vollständig ausgestattet

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BERLIN – An 133 der insgesamt 924 von der DB InfraGO AG betriebenen Bahnhöfe in Bayern stehen Reisenden Toiletten zur Verfügung. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/4102) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/3851) hervor. Von den derzeit 32 Bahnhöfen mit Fernverkehrsanbindung sind den Angaben zufolge 29 mit sanitären Anlagen ausgestattet.

ÖFFNUNGSZEITEN ABHÄNGIG VON VANDALISMUS

Soweit möglich und abhängig von den Erfahrungen mit Vandalismusschäden seien die von der DB InfraGO AG sowie die von der Hering Sanikonzept GmbH und der Sanifair GmbH betriebenen Toiletten rund um die Uhr geöffnet, heißt es in der Regierungsantwort.

KOSTEN NICHT GENAU AUFSCHLÜSSELBAR

Eine detaillierte Ermittlung der Kosten sei laut Bundesregierung nicht möglich. Insgesamt 19 Standorte werden von Sanifair und Hering Sanikonzept betrieben. Dort fällt ein Nutzungsentgelt von mindestens einem Euro an. Die übrigen, von der DB InfraGO AG betriebenen Anlagen sind in der Regel kostenfrei oder gegen eine Gebühr von 30 bis 50 Cent zugänglich.

GROSSE UNTERSCHIEDE IM ANGEBOT

Die Zahlen zeigen deutliche Unterschiede in der Ausstattung der Bahnhöfe im Freistaat. Während Fernverkehrsstationen nahezu flächendeckend über Toiletten verfügen, ist das Angebot an kleineren Bahnhöfen weiterhin begrenzt.

Benzer haberler