Eine Mehrheit der Deutschen bewertet die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung als schlecht. 71 Prozent fordern grundlegende Reformen, um Deutschland wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Nur wenige sind bereit, dafür persönliche Einschnitte hinzunehmen.
RADIKALE REFORMEN GEFRAGT – JUNG UND UNION BEREIT
33 Prozent der Befragten würden persönliche Einschränkungen akzeptieren, besonders die Generation Z (46 %) und Unionsanhänger (53 %). Ältere Bürger zwischen 50 und 59 Jahren lehnen Einschnitte mit 64 Prozent am stärksten ab. Parteiübergreifend besteht Einigkeit über die Notwendigkeit tiefgreifender Wirtschaftsreformen.
RENTEN, GESUNDHEIT UND MIGRATION TOP-THEMEN
Die Bürger nennen Rente (43 %), Gesundheit/Pflege (41 %) und Migration (39 %) als wichtigste Politikfelder. Zufriedenheit herrscht kaum: 78 % kritisieren Rentenpolitik, 76 % Steuern/Finanzen, 74 % Gesundheit und Bürokratieabbau. Außenpolitik ist das einzige Feld mit vergleichsweise geringerer Unzufriedenheit (58 %).





