EIN ABEND DER VERBUNDENHEIT
Das Muslimische Bildungswerk Bayern e.V. veranstaltete in der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg ein „Abend der Verbundenheit – Gemeinsames Fastenbrechen“. Mit Unterstützung des Büros für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg kamen zahlreiche Vertreter der vielfältigen Stadtgesellschaft, Politikerinnen und Politiker sowie Gäste aus christlichen, jüdischen und muslimischen Gemeinden zusammen. Ziel war es, Begegnung, Dialog und gegenseitiges Verständnis zu fördern.
BRÜCKE ZWISCHEN GEMEINDEN, STADT UND WISSENSCHAFT
Dr. Serkan Sarıkaya, Abteilungsleiter für Augsburg beim Muslimischen Bildungswerk Bayern e.V., stellte die Bildungsarbeit vor und betonte: „Mit unserer Arbeit schaffen wir Räume für Austausch, Reflexion und Teilhabe und leisten einen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander. Wir verstehen uns als Brücke zwischen muslimischen Gemeinden, der Stadtgesellschaft und wissenschaftlichen Diskursen. Unsere Vision 2040 ist es, Vielfalt sichtbar zu machen und nachhaltige Brücken zu bauen.“

POLITISCHE VERTRETER BETONEN BEDEUTUNG
Die Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) und die 2. Bürgermeisterin Martina Wild (Grüne) hoben hervor, dass Iftar-Veranstaltungen inzwischen fester Bestandteil des städtischen Lebens sind. Besonders bemerkenswert sei, dass in diesem Jahr die Fastenzeiten von Muslimen und Christen zeitgleich begannen – ein Zeichen für Zusammenhalt und Respekt.
IMPULSE UND VORTRÄGE
Jasmina Sarac-Hodzic aus Erlangen, Geschäftsführerin des Bildungswerks, sprach über „Das Leben dazwischen“ und teilte eindrucksvoll die Lebensgeschichten von Migrantenkindern. Imam Belmin Mehic, Abteilungsleiter für München, referierte über „Islam und Zusammenleben in Deutschland – Chancen und Perspektiven“. Nach der Quran-Rezitation von Mohammad Usama Chaudhry konnten die Gäste gemeinsam das Fasten brechen und intensive Gespräche führen.






