JUNGE MÄDCHEN OPFER VON DROGEN- UND SEXUALDELIKTEN

Die Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungsgruppe „EKO Kajal“ gegründet. Hintergrund sind Ermittlungen gegen mehrere mutmaßliche Täter aus der Drogenszene, die minderjährige Mädchen abhängig gemacht und sexuell ausgebeutet haben sollen.

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NÜRNBERG- Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken sollen junge Mädchen aus schwierigen sozialen Verhältnissen gezielt im Bereich des Nelson-Mandela-Platzes sowie rund um den Nürnberger Hauptbahnhof angesprochen worden sein.

Die mutmaßlichen Täter sollen die Mädchen zunächst mit Geschenken und Zuneigung umworben und ihnen später harte Drogen wie Crystal Meth gegeben haben. Die dadurch entstandene Abhängigkeit sei anschließend für sexuelle Handlungen und andere „Dienstleistungen“ ausgenutzt worden. Zudem besteht der Verdacht auf sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen.

Bislang identifizierte die Polizei zehn Personen. Gegen vier Tatverdächtige wird unter anderem wegen Drogenhandels, der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige sowie Sexualdelikten ermittelt. Ein 23-jähriger Syrer befindet sich bereits in Untersuchungshaft. Gegen zwei weitere Männer wurden Haftbefehle erlassen.

EKO KAJAL

Die neu gegründete Ermittlungsgruppe „EKO Kajal“ arbeitet in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth sowie der Stadt Nürnberg. Ziel ist die Identifizierung weiterer Tatverdächtiger sowie die Prüfung aufenthaltsbeendender Maßnahmen.

 

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