
Aykan İNAN / München
Im Pfarrsaal der katholischen Kirche St. Wolfgang in Haidhausen kam es in München zu einem außergewöhnlichen und solidarischen Fastenbrechen. Die vielseitige Unternehmerin Güneş Seyfarth, die auch ÖDP-Kandidatin bei den Stadtratswahlen am 8. März 2026 ist, hat zu einem Community Dinner aus geretteten Lebensmitteln anlässlich Ramadan eingeladen. Organisiert wurde das gemeinsame Iftar Mahl von Güneş Seyfarth mit ihrem tollen Team aus der Community Kitchen München. Das Essen richtete sich insbesondere an Menschen, für die ein gemeinsames warmes Essen nicht selbstverständlich ist. So kamen neben den muslimischen Nachbarn auch viele sozial benachteiligte Mitbürger an einem gemeinsamen Abendessen zusammen. Diese soziale Geste wurde von allen Betiligten hochgelobt und so entstanden wundervolle Gespräche mit Mitmenschen, die man ansonsten nicht angetroffen hätte.

Statt in den Müll zum Dinner
Neben den Menschen war auch das Essen besonders, denn serviert wurden Gerichte, die aus geretteten Lebensmitteln zubereitet wurden, die ansonsten im Müll gelandet wären. Das Iftar-Dinner verband damit soziale Teilhabe mit konkreter Lebensmittelrettung und setzte ein sichtbares Zeichen gegen Verschwendung und soziale Ausgrenzung im heiligen Monat der Muslime Ramadan.
Mit diesem Format kamen Menschen unabhängig von Herkunft, Einkommen oder religiöser Zugehörigkeit an einen Tisch, und zwar niedrigschwellig, würdevoll und gemeinschaftlich. Kurz vor dem Essen begrüßte die Initiatorin Güneş Seyfarth die Gäste zusammen mit dem Hausherr, Pater Alfons Friedrich SDB, der den Saal zur Verfügung stellte. Volkan Türlü erzählte noch die Besonderheiten vom Fasten mit Aussagen von muslimischen Mystikern Yunus Emre und lud mit einem Gebetsruf zum Fastenbrechen ein. Beim Dinner wurden dann liebevoll vom Community Kitchen Team zubereitete Gerichte serviert.




